Heilpflanzen

Unsere Heilpflanze des Monats. Über ätherische Pflanzenöle und ihre Wirkung

Heute geht es noch einmal um die ätherischen Öle des Bitterorangenbaums, Neroli und Petit grain.

Während das Neroliöl ein reines Blütenöl ist, werden für das Petit grain Öl Zweigspitzen, also Blätter, unreife Früchte und Knospen, destilliert.

Doch zunächst zum Neroliblütenöl. Es ist eines meiner Lieblingsöle. Die meisten Blütenöle riechen sehr intensiv, fast schon aufdringlich. Hier fällt mir sofort Ylang Ylang und Jasmin ein. Beim Neroliöl empfinde ich das anders.

orangenschalen

Das Wahrnehmen des Duftes der Orange zaubert vielen Menschen unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht.... : )

Ein Zitrusduft der sich allgemein einer hohen Akzeptanz erfreut. Ätherisches Orangenöl wird von den meisten Menschen gemocht und  ist uns von Kind an als Aromastoff aus vielen Zubereitungen bekannt. 

Zuerst denke ich da an Orangenlimonade,dann an den Apfelsinenkuchen, den es bei uns immer an Weihnachten gab, aber auch an englische  Orangenmarmelade. Ebenso kennen wir  Orangenöl als Bestandteil in Putzmitteln (hohe Fettlösekraft) und natürlichen Holzpflegemitteln, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ätherische Öle kommen in unterschiedlichen Pflanzenteilen vor. Wir kennen sie in Blüten, Blatt und Zweigen, Fruchtschalen, Holz, Rhizom und Wurzel. Blütenöle dienen der Fortpflanzung in dem sie Insekten anlocken, Wurzelöle können z. B. der Kommunikation von Pflanzen untereinander dienen. So kann es sein, daß ein Baum wie der Orangenbaum uns drei verschiedene ätherische Öle schenken kann.

Den Anfang meiner "Monatspflanzen" soll die Rose machen. Sie ist ein Teil meines Logos geworden und dem zum Dank möchte ich ihr nun den ersten Beitrag widmen. Was nun wirklich nicht schwer ist, denn über die Rosen gibt es sehr viel zu sagen. Sie schenkt uns ein ätherisches Öl mit bis zu 500 verschiedenen Inhaltsstoffen und ihre Anwendungsgebiete sind dadurch natürlich unglaublich vielseitig.